Neues Programm für Ausgründungen aus Sozialwissenschaften
Forschung mit mehr Wirkung
Wie kann die Demokratie gestärkt werden? Mit welchen Mitteln kann die öffentliche Gesundheit verbessert werden? Wie machen wir Städte und Dörfer lebenswerter? Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler entwickeln regelmäßig herausragende Ideen, die das Zusammenleben verbessern können. Doch nicht immer werden diese Ideen auch umgesetzt. Denn während zahlreiche Ausgründungen neue Technologien auf den Markt bringen, fehlen beim Transfer von Wissen aus der Sozialforschung oft noch etablierte Wege und Förderung.
Die TUM und der TUM Think Tank beteiligen sich deshalb neben sieben anderen Universitäten an der Pilotausgabe des Programms Catalyst GER. Nach einem britischen Vorbild unterstützt es Forschende aus den Sozial- und Geisteswissenschaften dabei, Anwendungen und Zielgruppen für ihre Ergebnisse zu finden und so eine deutliche, langfristige gesellschaftliche Wirkung zu erzielen.
Dreistufiges Trainingsprogramm
Das Trainingsprogramm besteht aus drei Phasen. Zunächst bekommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem Onlinekurs Einblicke in verschiedene Möglichkeiten und hilfreiche Werkzeuge für den Wissenstransfer. Für die zweite Phase können sich Teams mit einem konkreten Projekt bewerben. In den Workshops geht es nicht ausschließlich um die Gründung von Start-ups. Auch Teams, die Beratung oder Weiterbildung anbieten oder beispielsweise eine Initiative gründen wollen, können unterstützt werden. Das vielversprechendste Team wird mit dem TUM SHAPE Impact Award ausgezeichnet und in der dritten Phase besonders intensiv gefördert.
Phase 1 „Discover“: Onlinekurs für Forschende
Freitag, 27. März, 10 - 12 Uhr (auf Deutsch)
Dienstag, 21. April, 13 - 15 Uhr (auf Englisch)
Mittwoch, 29. April, 9 - 11 Uhr (auf Deutsch)
Weitere Informationen und Anmeldung: catalyst-ger@hfp.tum.de
Phase 2 „Launch“: Workshops für Projektteams
Weitere Informationen und Bewerbung bis 4. Mai: catalyst-ger@hfp.tum.de
Erfolgskonzept im Exzellenzwettbewerb
„Wir freuen uns darauf, neue Brücken zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und dem öffentlichen Sektor zu bauen und mit öffentlichen Institutionen, NGOs, politischen Entscheidungsträgern und Sozialunternehmen zusammenzuarbeiten – damit das an der Universität generierte Wissen reale Wirkung entfalten kann“, sagt TUM-Präsident Thomas F. Hofmann. „Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer TUM AGENDA 2030+, die gerade als Erfolgskonzept im deutschen Exzellenzwettbewerb ausgezeichnet wurde.“
- Das Programm Catalyst GER, angeboten von SHAPE Impact Kollektiv, findet an der TUM und an den Universitäten in Bochum, Dortmund, Duisburg/Essen, Heidelberg, Kiel, Köln und Stuttgart statt.
- An der TUM wird das Angebot zu großen Teilen von der TUM Universitätsstiftung finanziert.
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