Forschung mit Tieren
Unsere Universität sieht sich der Forschung und Innovation sowie der Entwicklung und Weiterentwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen verpflichtet. Kommen Tiere in unserer Forschung zum Einsatz, legen wir besonderen Wert auf hohe ethische und qualitative Standards.
Verantwortung und Transparenz für den Tierschutz
Die TUM verfolgt den Grundsatz, Tierversuche, wo möglich, zu vermeiden, die Zahl der Tiere in Versuchen auf das unerlässliche Maß zu beschränken und die schonungsvollsten Methoden einzusetzen (3R-Prinzip: Replace, Reduce, Refine). In der Tumorforschung sowie in den Lebens- und Neurowissenschaften sind beispielsweise nach wie vor Arbeiten mit Tieren notwendig. Darüber hinaus fördert unsere Universität Innovationen im Tierschutz und bei Ersatzmethoden aktiv und denkt sie konsequent mit (TUM 3R+).
Forschung und Innovation
Angebote für Forschende
Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an unserer Universität auf dem aktuellsten Stand der Entwicklung in der Tierforschung zu halten und den Austausch untereinander zu fördern, gibt es unterschiedliche zielgruppenspezifische Angebote.
-
TUM 3R+Hub – Wissensaustausch und Vernetzung
Seit 2025 ist die digitale Wissensplattform TUM 3R+Hub verfügbar. Aktuelle innovative Forschungsmethoden und -ergebnisse werden TUM-weit über ihn bereitgestellt und ermöglichen dadurch einen innovativen Wissensaustausch.
Weitere Informationen zum TUM 3R+Hub
Für Forschende: Login zum TUM 3R+Hub
- Qualifikation und Weiterbildung
Indem Aus- und Fortbildung zur tierexperimentellen Forschung an der TUM vernetzt werden, können Forschende, Studierende und Auszubildende Zugriff auf gezielte Schulungen zu aktuellen Vorgehensweisen erhalten. Dies führt zu einer Weiterentwicklung von Techniken und dem Tierschutz, wodurch die Rahmenbedingungen für eine exzellente Forschung unterstützt werden.
TUM ist Mitglied der „Initiative Transparente Tierversuche“
Wir unterstützen Forschende dabei, ihrer Verantwortung für eine transparente tierexperimentelle Forschung gerecht zu werden und offen darüber zu kommunizieren. Die TUM ist deshalb Teil der „Initiative Transparente Tierversuche“. Beteiligte Forschungseinrichtungen bekennen sich unter anderem dazu, klar über Tierversuche zu kommunizieren und informieren sowie den öffentlichen Dialog aktiv mitzugestalten.
Aktuelle Meldungen aus der Forschung der TUM
Kontakt
Technische Universität München
TUM Animal Welfare and Science Council (TUM AWC)
Tel. +49 89 4140 4018
tumawc.zpf@med.tum.de
Kontakt für Presseanfragen
Technische Universität München
Corporate Communications Center
Tel. +49 89 289 22778
presse@tum.de