• 10.3.2026
  • Lesezeit: 2 Min.

Würdigung durch Verband Deutscher Studierendeninitiativen

TUM mit Zertifikat „Engagierte Hochschule“ ausgezeichnet

Die Technische Universität München (TUM) hat erneut das Zertifikat „Engagierte Hochschule“ erhalten. Der Verband Deutscher Studierendeninitiativen (VDSI) würdigt damit Hochschulen, die studentisches Engagement systematisch fördern und Studierenden ermöglichen, über ihr Studium hinaus Verantwortung zu übernehmen.

Astrid Eckert / TUM
Übergabe des Zertifikats (v.l.): TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann, Amanda González Gil, TUM Student Engagement Managerin, Aileen Schäfer vom Bundesvorstand der Deutschen Studierendeninitiativen und Stefan Kögler, Sprecher des TUM Center for Study and Teaching.

An der TUM zeigt sich dieser Anspruch in besonderer Vielfalt: Über 200 Student Clubs engagieren sich für Nachhaltigkeit, soziale Anliegen, technologischen Fortschritt, internationalen Austausch, Unternehmertum und Kultur. Hier erproben Studierende Ideen, übernehmen Verantwortung und setzen Projekte eigenständig um.

Wer sich neben dem Studium engagiert, entwickelt Kompetenzen, die im Hörsaal nur begrenzt vermittelt werden können: Führung, Kommunikation, Projektmanagement, Teamarbeit oder kreatives Problemlösen unter Zeitdruck. Fähigkeiten, die in einer komplexen und vernetzten Gesellschaft zunehmend gefragt sind.

Warum der VDSI die TUM erneut auszeichnet

Der VDSI ist der Zusammenschluss von sechzehn der größten Studierendeninitiativen in Deutschland und repräsentiert über 100.000 Studierende. Er vergibt das Zertifikat „Engagierte Hochschule“ an Hochschulen, die studentische Initiativen strukturell in besonderem Maße unterstützen – etwa durch Beratungsangebote, feste Ansprechpartner, Zugang zu Infrastruktur sowie Weiterbildungsangebote.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte bei der Übergabe: „Unsere zahlreichen und vielfältigen TUM Student Clubs prägen die Atmosphäre unserer Universität mit. Die Studierenden bekommen bei uns die Unterstützung, um ihre Ideen, Projekte und Prototypen in die Praxis umzusetzen und sich auch in internationalen Hochschulwettbewerben zu beweisen. Und immer häufiger ist das sogar der Beginn für die spätere Gründung von Start-ups oder Erfolgskarrieren in der Industrie.“

Ein Förderumfeld, das international Maßstäbe setzt

Die TUM investiert seit Jahren strategisch in Strukturen, die studentisches Engagement nicht nur begleiten, sondern gezielt weiterentwickeln. Ein Beispiel: Am TUM Convergence Center entsteht derzeit ein offener Innovations- und Kollaborationsraum. Mit dem TUMorrow Hub erhalten Studierende dort eigene Projektflächen zum Arbeiten, Netzwerken und Entwickeln.

Mit der TUMorrow Factory in Garching befindet sich das nächste Leuchtturmprojekt bereits im Bau: eine Prototypenwerkstatt für TUM Student Clubs mit Werkhallen, Gruppenräumen und Laboren – untergebracht in einem Zero-Energy-Gebäude. Hier können interdisziplinäre Teams ambitionierte Projekte verwirklichen und sich auf internationaler Bühne messen. Die Werkstatt ist Teil der TUM-Strategie, Talente nicht nur auszubilden, sondern zum Gestalten zu befähigen.

Ein Signal weit über die Universität hinaus

Die erneute Auszeichnung ist damit mehr als ein Qualitätssiegel. Sie steht für eine Hochschulkultur, die Talententwicklung als gesellschaftliche Aufgabe versteht – und Studierenden dazu die Freiräume, die Infrastruktur und das Vertrauen gibt, das sie brauchen.

So wird Engagement zu einem festen Bestandteil der TUM-Kultur. Und die Universität zu einem Ort, an dem Ideen nicht nur entstehen, sondern Wirkung entfalten.

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